[[sagen:sagenbucherzgebirge817|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:anhangsagenbuch_des_erzgebirges|Anhang]]** | [[sagen:sagenbucherzgebirge819|nächste Sage >>>]] ====== Gottes Speise bei Zwickau ====== (Zu [[sagen:sagenbucherzgebirge435|Nr. 435.]]) Diese Sage befindet sich auch in »Loci theologici historii, oder Theologisches Exempel-Buch etc. in Ordnung gebracht durch M. Casparum Titium, Pfarrherrn zu Heckstedt (Leipzig, 1684)« S. 99 Zu [[geo:Zwickau]] verfällt ein Knabe, der ausgetrieben hatte, mit einem tiefen Schnee, den findet man erst am dritten Tage im Walde, als er gefragt wird: Warum er nicht das Vieh eintreibe? spricht er: Ist doch noch nicht Abend. Ei, sagten die Leute, ists doch schon dreimal Abend gewesen; der Knabe sagt: Hier nicht. Sie fragen weiter: Hungert dich nicht? Er antwortet: Nein, ein Mann in einem weißen Kleide brachte mir ein Stück Käse und Brot, davon bin ich noch satt. Wer wollte hier sagen, daß es nicht ein Engel gewesen? //Quelle:// * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.// ---- {{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirge zwickau hirte schnee käse brot v2}}