[[sagen:sagenbucherzgebirge430|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:vii._wundersagensagenbuch_des_erzgebirges|VII. Wundersagen]]** | [[sagen:sagenbucherzgebirge432|nächste Sage >>>]] ====== Der wunderbare Schuss zu Schneeberg ====== Meltzer, Hist. Schneeberg, S. 1020 Am 14. März 1615 ist in [[geo:Schneeberg]] in Paul Leibigers Stube Christoph Büttner, ein Zahnbrecher, auf wunderbare Weise erschossen worden. Dieser war kurz zuvor am [[zeit:fastensonntag|Sonntage Oculi]] von der Reise gekommen und wollte mit Christoph Leibigern um ein Handrohr, das über ein halbes Jahr an der Wand gespannet gehangen, tauschen. Als er aber dasselbe spannte und solches kein Feuer geben wollte, da hat Büttner zu Leibigern, welcher dazumal das Rohr in der Hand gehabt, gesagt: „Ei, es muss Feuer geben in [[wesen:teufel|Teufels]] Namen!“ Siehe, da ist alsbald das Rohr losgegangen und der leichtsinnige Büttner erschossen worden, ungeachtet, wie der damalige Pfarrer dies aufgezeichnet, man weder Kugel noch Schrot gesehen und gefunden. //Quelle:// * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.// ---- {{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirge schneeberg 1615 zahnarzt erschiessen oculi fluchen wunder fastensonntag oculi v2}}