[[sagen:sagenbucherzgebirge426|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:vii._wundersagensagenbuch_des_erzgebirges|VII. Wundersagen]]** | [[sagen:sagenbucherzgebirge428|nächste Sage >>>]] ====== Ein Topf schwitzt zu Öderan Blut aus ====== Staberoh, Chronik der Stadt Oederan. 1847, S. 226 ec Am Sonnabende vor dem Pfingstfeste 1707 hatte der Kantor zu Öderan, Nikol. Haberland, einen frischen Maienbaum in einen Topf mit Wasser gesetzt, worauf er wahrnahm, dass der Topf eine rote Materie ausschwitzte. Man war allgemein der Meinung, dass diese rote Materie Blut sei und deutete die Erscheinung auf kommendes Unglück. Auch als der Topf leer in die Sonne getragen wurde, blieb er ganz rot, als ob eine blutende Wunde daran abgewischt worden sei. Auf erstatteten Bericht wurde er an das Konsistorium nach Dresden gesendet. Was damit weiter geschehen, ist nicht bekannt geworden. //Quelle:// * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.// ---- {{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirgemuseum erzgebirge 1707 pfingsten oederan topf wunder v1}}