[[sagen:sagenbucherzgebirge424|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:vii._wundersagensagenbuch_des_erzgebirges|VII. Wundersagen]]** | [[sagen:sagenbucherzgebirge426|nächste Sage >>>]] ====== Eine wunderbare Himmelserscheinung bei Gottesgab ====== Flader, Wiesenthälisches Ehren-Gedächtniß 1719, S. 104 Am 28. November des Jahres 1692 hat ein Köhler auf dem Sonnenwirbel bei [[geo:Gottesgab]] ein hellglänzendes Schwert am Himmel gesehen, welches frühe um 5 Uhr geschehen ist. Solches Schwert hat neben einem Stern gestanden, und auch selbst wie ein heller Stern geleuchtet, die Spitze des Schwertes aber hat sich gegen [[region:Böhmen]] und den [[region:eger|Egerschen Kreis]] gewandt. Es ist nicht anders anzusehen gewesen als ein langer Degen mit Gefäß, aber ohne Bügel, und hat nach des Köhlers Erachten so hoch gestanden, als die Sonne auf diesem gebirgischen Horizont in langen Tagen um 2 Uhr zu stehen pfleget. Nachdem es wieder vergangen und nicht länger gewähret, ist dem Köhler ein Schauer darüber angekommen, dass er sich in seinem Kohlkram niederlegen müssen. //Quelle:// * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.// ---- {{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirgemuseum erzgebirge Gottesgab böhmen eger 1692 Köhler Schwert Himmel v2}}