[[sagen:sagenbucherzgebirge392|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:vii._wundersagensagenbuch_des_erzgebirges|VII. Wundersagen]]** | [[sagen:sagenbucherzgebirge394|nächste Sage >>>]] ====== Verstorbene zeigen durch Rufen einen Todesfall an ====== Lehmann, Histor. Schauplatz ec., S. 785 Im Jahre 1664 brannte von der Stadt [[geo:Annaberg]] über die Hälfte ab, dabei verbrannte auch jämmerlich der Stadtrichter Martin Meyer nebst seiner Frau. Des Tags zuvor geht er vor dem Gottesacker vorüber, da ruft ihn eine Stimme, die als seiner verstorbenen Schnur Stimme gelautet, etliche mal: Herr Vater! Des Nachts geht das erschreckliche Feuer gegenüber seiner Wohnung auf. Im Jahre 1686 wurde M. Benjamin Heyde, Oberpfarrer in [[geo:Schneeberg]], frühe, da er predigen sollte, in seinem Bette tot gefunden. Abends zuvor rief dreimal eine Stimme, welche seines ersten Weibes Stimme gleich: Herr! Herr! Herr! Und darauf erfolgte sein Tod. //Quelle:// * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.// ---- {{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirgemuseum erzgebirge 1664 annaberg stadtrichter stadtbrand gottesacker 1686 sterben pfarrer schneeberg v2}}