[[sagen:sagenbucherzgebirge390|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:vii._wundersagensagenbuch_des_erzgebirges|VII. Wundersagen]]** | [[sagen:sagenbucherzgebirge392|nächste Sage >>>]] ====== Absterbende Bäume zeigen den Tod ihres Besitzers an ====== Chr. Lehmann, Histor. Schauplatz, S. 781. 782 Den 5. Januar 1630 starb Nikolaus Walde, Pfarrer zu [[geo:Schwarzenberg]], dem verdorrete das Jahr zuvor sein Birnbaum. Da er´s sahe, sagte er: „Ich habe lange genug vom Sterben gepredigt, jetzt wird der Birnbaum mein Prediger. Mein Baum verdorret und ich werde auch bald sterben!“ Am Neujahrstage steigt er auf die Kanzel und da er anfangen will zu singen: Helft mir Gottes Güte preisen u. s. w., überfällt ihn ein Schlagfluss, dass er nach Hause geführt werden und sich auf sein Todesbett legen musste. Heinrich Ryhel, Pfarrer in [[geo:oberwiesenthal|Wiesenthal]], hatte einen Zeilanderstrauch in seinen Pfarrhof gepflanzt, der trefflich grünte und im Frühjahr, da genannter Pfarrer starb, schon im April ausgeschlagen war. Sobald der Pfarrer krank wurde, fing der Strauch an sichtlich zu verdorren, darauf starb der Pfarrer. //Quelle:// * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.// ---- {{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirgemuseum erzgebirge schwarzenberg birnbaum pfarrer omen 1630 oberwiesenthal v2}}