[[sagen:sagenbucherzgebirge371|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:vii._wundersagensagenbuch_des_erzgebirges|VII. Wundersagen]]** | [[sagen:sagenbucherzgebirge373|nächste Sage >>>]] ====== Die Kraft des Bernsbacher Heilbrunnens geht bald verloren ====== Lehmann, Histor. Schauplatz, S. 243 Das Geschrei vom [[geo:bernsbach|Bernsbacher]] Heilbrunnen entstand im Jahre 1684. Denn als die Kirchleute am 7. Sonntage nach [[zeit:Trinitatis]] nach Hause gingen, sahen sie ein Wasser, das mitten im Wege in ungewöhnlicher Weise emporquoll. Das ungebändige Volk lief zu und brauchte den Brunnen mehr zum Schaden als zum Nutzen. Denn bei manchen unreinen Leibern blieb er sitzen und machte große Ungelegenheit, etliche purgierte er heftig, etliche gar nicht. Einigen machte er die blöden Augen klar, anderen aber verdunkelte er dieselben. Es verschwand aber die heilsame Kraft samt dem Brunnen, nachdem dabei viel Unfug getrieben worden war. //Quelle:// * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.// ---- {{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirgemuseum erzgebirge 1648 bernsbach quelle wasser heilung trinitatis v2}}