[[sagen:sagenbucherzgebirge358|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:vii._wundersagensagenbuch_des_erzgebirges|VII. Wundersagen]]** | [[sagen:sagenbucherzgebirge360|nächste Sage >>>]] ====== Die Kapelle zu Frohnau ====== Jenisii Hist. Annaberg. 11., S. 2. Darnach Gräße, Sagenschatz d. K. Sachsen No. 514 Im Jahre 1502 ist ein gewisser angesehener und würdiger Mann namens Lorenz Pflock gen [[geo:Annaberg]] gekommen, als ihm nun seine Gemahlin in kurzer Frist auf einem Wagen folgte, kam es ihr, als sie etwas über das Dorf [[geo:Frohnau]] hinaus war, vor, als wenn die Erde in dieser Gegend erschüttert werde. Nicht lange darauf legte ihr Mann an diesem Orte ein Bergwerk an, das überreiche Ausbeute gab, und ließ, weil er überzeugt war, dass durch jenes Gesicht das Vorhandensein einer reichen Silberader angedeutet worden sei, mitten im Dorfe Frohnau einen kostbaren Altar nebst Kirche erbauen. //Quelle:// * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.// ---- {{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirgemuseum erzgebirge 1502 annaberg frohnau bergwerk wunder silber kirchenbau v2}}