[[sagen:sagenbucherzgebirge349|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:vii._wundersagensagenbuch_des_erzgebirges|VII. Wundersagen]]** | [[sagen:sagenbucherzgebirge351|nächste Sage >>>]] ====== Die Venediger auf dem Spitzberge bei Preßnitz ====== Heger und Lienert, Ortskunde von Schmiedeberg, S. 62 Der ehemals so ergiebige Bergbau auf edle Erze lockte Bergleute aus weiter Ferne, darunter auch aus dem Venezianischen, sogenannte [[wesen:Venediger]], ins [[region:Erzgebirge]]. Einer derselben kam Sommer für Sommer auf den Spitzberg bei [[geo:Preßnitz]]. Man wusste lange nicht, was er hier wollte und er selbst sagte niemandem ein Sterbenswortchen davon. Endlich aber ward er doch einmal beobachtet, wie er andächtig kniend zum Himmel betete und sodann aus einer vorüberrieselnden Quelle viele funkelnde Goldkörner in seinen Spitzhut raffte. Nachher sah man den Venediger nie wieder, sei es, dass er sein Glück wo anders versuchte, sei es, dass er, der Schätze schon genug besitzend, für immer in seine Heimat gezogen war. //Quelle:// * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.// ---- {{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirgemuseum erzgebirge venediger pressnitz gold v2}}