[[sagen:sagenbucherzgebirge327|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:vi._sagen_von_schaetzensagenbuch_des_erzgebirges|VI. Schatzsagen]]** | [[sagen:sagenbucherzgebirge329|nächste Sage >>>]] ====== Der Schatz im Zeisigwalde bei Chemnitz ====== Richter, Chronika der Stadt Chemnitz I. 1767, S. 54 Der ehemalige Schulrektor in [[geo:Chemnitz]], Paulus Niavis, welcher sich gegen das Jahr 1494 von da nach [[geo:Leipzig]] gewendet, erzählt, dass bei dem Bürgerwald, das ist der jetzige Zeisigwald, ein kleiner Hügel bei des Bürgermeisters Arnold Felde wäre, da habe unten an dem Fuße des Hügels eine große ausgebreitete Fichte gestanden, und daselbst wäre eine Höhle, von außen mit Dornen und Brombeersträuchern verwachsen, von dieser würde erzählt, dass in ihr ein großer Schatz von Golde verborgen liege, dieweil die Leute in dem [[zeit:Hussitenkriege]] ihr Vermögen darin verstecket. Solcher Schatz aber wäre besessen, es hätten einige Schatzgräber denselbigen haben wollen, aber nichts ausgerichtet. //Quellen:// * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.// ---- {{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirge chemnitz rektor hoehle fichte hussitenkriege schatz schatzgräber v2}}