[[sagen:sagenbucherzgebirge229|<<< zurück]] | **[[capitel:iii._daemonensagensagenbuch_des_erzgebirges|III. Dämonensagen]]** | [[sagen:sagenbucherzgebirge231|weiter >>>]] ====== Dämonischer Sturm bei Oberscheibe ====== Lehmann, Histor. Schauplatz, S. 208 Im Juli des Jahres 1644 waren die [[geo:oberscheibe|Oberscheibener]] oben bei ihren Teichen im Heumachen. Da kommt am Sonnabende vor dem zehnten [[zeit:Trinitatis|Trinitatissonntage]] ein mächtiger Sturmwind mit Sausen und Pfeifen, fährt in die Teiche und wirft das Wasser hoch in die Höhe, als wenn sich zwei Pferde im Wasser mit einander schlügen. Darüber erschraken die Leute, liefen an die Heuschober, die bösen Geister aber fuhren aus den Teichen in die Heuschöber, spielten damit in der Luft, fuhren über die Äcker hinaus und nahmen, wo sie gegen [[geo:Crottendorf]] zu antrafen, alle Wipfel von den Bäumen mit. //Quellen:// * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.// ---- {{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirgemuseum erzgebirge Trinitatis oberscheibe crottendorf sturm teich geist heuschober v2}}