[[sagen:sagenbucherzgebirge203|<<< zurück]] | **[[capitel:iii._daemonensagensagenbuch_des_erzgebirges|III. Dämonensagen]]** | [[sagen:sagenbucherzgebirge205|weiter >>>]] ====== Der Wasserteufel in einem Sumpfe bei Gottesgab ====== Lehmann, Histor. Schauplatz, S. 208 Im Jahre 1613 wollte ein Bürger zu [[geo:Gottesgab]] einen alten Teich, der lange als Sumpf wüste gelegen, wieder herrichten lassen. Als nun zwei Bergleute den Sumpf abführten und zu Grund arbeiten wollten, fuhr ein [[wesen:Wasserteufel]] im Sumpf auf, wütete und tobte und trieb die Bergleute mit Wasser und Schmutz fort, so dass sie ausreißen mussten. //Anmerkung: Solch unbändiges Wesen zeigten auch Niederlausitzer Nixe. In einem Teiche bei Branitz (Cottbus) verursachten sie im Wasser ein „Prusten und Schnaufen, als wären Pferde hineingefallen und dem Ertrinken nahe.“ (Veckenstedt, Wendische Sagen, S. 189.)// //Quellen:// * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.// ---- {{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirgemuseum erzgebirge wasserteufel 1613 gottesgab v2}}