[[sagen:sagenbucherzgebirge100|<<< zurück]] | **[[capitel:ii._spukgeister-_und_gespenstersagensagenbuch_des_erzgebirges|II. Sagen von Spukgeistern und Gespenstern]]** | [[sagen:sagenbucherzgebirge102|weiter >>>]] ====== Der Geist eines Ritters geht auf der Isenburg in Zwerggestalt um ====== Gräße, Sagenschatz des K. Sachsen, No. 476. In der Nähe des Dorfes [[geo:Wildbach]] bei [[geo:Schneeberg]] liegen auf einem Vorberge des Muldenthales die Überreste der [[burg:Isenburg]], welche vielleicht eine Art Vorfestung von Schloß Stein war, mit welchem sie durch einen unterirdischen, unter der [[region:Mulde]] hinführenden Gang verbunden gewesen sein soll. Hier hauste nach der Sage im 14. Jahrhundert ein Raubritter, [[vip:kunzvonkaufungen|Konrad von Kauffungen]], der solche Schandthaten verübte, daß ihm der [[wesen:Teufel]] den Hals brach und sein Geist verdammt ist, bis auf den heutigen Tag die Umgegend in Zwerggestalt zu schrecken. //Quellen:// * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.// ---- {{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirge isenburg wildbach mulde raubritter 14jhd fluch kunzvonkaufungen v2}}