[[sagen:sagenbucherzgebirge020|<<< zurück]] | **[[capitel:ii._spukgeister-_und_gespenstersagensagenbuch_des_erzgebirges|II. Sagen von Spukgeistern und Gespenstern]]** | [[sagen:sagenbucherzgebirge022|weiter >>>]] ====== Der Jäger ohne Kopf im Hofbusch bei Schlettau ====== Ziehnert, Sachsens Volkssagen. Anhang, No. 29. In dem Hofbusche bei [[geo:Schlettau]], durch den der Weg nach Unter-Herdmannsdorf führt, lässt sich bei Nacht oft ein gespenstischer Jäger ohne Kopf sehen. Er soll vor alter Zeit die Armen, welche sich das dürre Reißholz sammelten, oft unbarmherzig misshandelt haben und zur Strafe nach seinem Tode nun umgehen müssen. Rechtliche Leute lässt er ungeneckt, aber die Holzdiebe hat er schon oft in Todesangst gejagt und bisweilen [[ding:festmachen|festgebannt]], so dass sie Stunden lang an einer Stelle stehen bleiben mussten. //Quellen:// * //[[autor:ernstkoehler|Dr. Joh. Aug. Ernst Köhler]]:[[buch:sagenbuchdeserzgebirges|Sagenbuch des Erzgebirges]], Verlag und Druck von Carl Moritz Gärtner, 1886.// ---- {{tag>sagen ernstköhler sagenbuchdeserzgebirges erzgebirgemuseum erzgebirge gespenst jäger schlettau ohnekopf strafe ruhelos angst bann streich festmachen v2}}