[[sagen:oberharz202|<<< zurück]] | **[[capitel:sagen_der_herzberger_gegend|Sagen der Herzberger Gegend]]** | [[sagen:oberharz204|weiter >>>]] ====== Das Kloster auf dem Hausberge ====== Auf dem Hausberge unweit der Aschenhütte bei [[geo:hoerdenharz|Hörden]] soll früher ein Nonnenkloster gestanden haben und in einem Kriege von Franzosen zerstört sein. Lange Zeit wurden die Nonnen in ihrem Kloster gefangen gehalten und die Feinde ließen sie bald verschmachten, und da wollten sie sich einen heimlichen Gang graben bis nach dem Forsthause Lüderholz, das an der Chaussee zwischen [[geo:herzbergharz|Herzberg]] und [[geo:osterodeharz|Osterode]] liegt. Dabei aber fanden sie eine silberne und eine goldene Glocke; wenn sie mit der silbernen Glocke läuteten, brachten Engel Speise, läuteten sie mit der goldenen, so brachten sie den schönsten Wein, und so wurden die Nonnen von den Engeln gespeist und getränkt, bis sie aus der Gefangenschaft erlöst waren. //Quellen:// * //[[buch:sagenoberharz|Sagen des Ober-Harzes und der Gegend von Harzburg und Goslar bis zur Grafschaft Hohenstein und bis Nordhausen]], gesammelt und mit Anmerkungen herausgegeben von [[autor:proehle|Dr. Heinrich Pröhle.]], 1853, Brockhaus Leipzig;// ---- {{tag>sagen proehle sagenoberharz harz hördenharz kloster nonne franzosen zerstörung geheimgang glocke silber gold engel wein gefängnis v2}}