[[sagen:juelichervolkskunderur095|<<< zurück]] | **[[buch:juelichervolkskunderur|Zur Volkskunde des Jülicher Landes, Sagen aus dem Rurtal]]** | [[sagen:juelichervolkskunderur097|weiter >>>]] ====== Die Mergesjuffer verschwindet an einem Kreuze ====== Mündlich aus Boich. Ein junger Mann aus [[geo:Schlagstein]], der in [[geo:Boich]] als Knecht diente, besuchte an einem Sonntage seine Eltern. Noch vor Abend kehrte er nach [[geo:Boich]] zurück. Die Sonne wollte eben untergehen, als er in der Nähe des Mergegrabens angelangt war. Da gesellte sich auf einmal die [[wesen:Juffer]] tief verschleiert zu ihm und begleitete ihn. Sie ging so dicht neben ihm, dass sie sich berührten, ohne aber ein Wort zu sagen und ohne ihm ein Leid zuzufügen. In größtem Schrecken eilte er auf das Dorf zu. An dem Kreuze oberhalb des Ortes verschwand sie so plötzlich, wie sie auch gekommen war, und befreite ihn so von seiner Angst. //Quelle: [[autor:HeinrichHoffmann|Heinrich Hoffmann]], [[buch:juelichervolkskunderur|Zur Volkskunde des Jülicher Landes, Sagen aus dem Rurtal]], 1911, Nr. 96// ---- {{tag>sagen heinrichhoffmann juelichervolkskunderur eifel rureifel boich juffer kreuz angst v2}}