[[sagen:juelichervolkskunderur048|<<< zurück]] | **[[buch:juelichervolkskunderur|Zur Volkskunde des Jülicher Landes, Sagen aus dem Rurtal]]** | [[sagen:juelichervolkskunderur050|weiter >>>]] ====== Die geisterhafte Herde ====== Von der Grepp, einer Schlucht oberhalb [[geo:Abenden]], hörte man eines Abends starkes Getöse sich nähern. Eine große Schafherde, von Hunden umjubelt und von Schäfern mit lautem Ruf angetrieben, durchzog blökend das Dorf und verschwand lautlos in der [[region:Rur]]. Die Bewohner, die herausgeeilt waren, wußten sich den Vorgang nicht zu erklären. Ein alter Mann aber sagte: „Das war die [[wesen:wildejagd|wilde Jagd]], die schlimme Zeiten ankündigt.“ //Quelle:// * //[[autor:HeinrichHoffmann|Heinrich Hoffmann]], [[buch:juelichervolkskunderur|Zur Volkskunde des Jülicher Landes, Sagen aus dem Rurtal]], 1911, Nr. 49// * //Brandenburg, Franz J: Abenden – wie es war, Ein historischer Rundgang durch die Perle des Rurtals, Abenden 1997// * //Brandenburg, Doris und Franz J.: Abenden – Daten zur Geschichte eines kleinen Rurdorfs am Rand der Nordeifel; Teil 1-3// ---- {{tag>sagen heinrichhoffmann juelichervolkskunderur eifel rur dfjbrandenburg rureifel abenden wildejagd schaf schäfer v2}}