[[sagen:juelichervolkskundeinde263|<<< zurück]] | **[[buch:juelichervolkskundeinde|Zur Volkskunde des Jülicher Landes, Sagen aus dem Indegebiet]]** | [[sagen:juelichervolkskundeinde265|weiter >>>]] ====== Reiter ohne Kopf ====== Mündlich von Frau Lehrer Pohl Auf dem Wege von [[geo:Gressenich]] nach [[geo:Mausbach]] war es nie geheuer, besonders am Weiherneste nicht. [[wesen:irrlicht|Irrlichter]] und [[wesen:feuermann|Feuermänner]] sah man da oft. Zwei Frauen aus [[geo:Großhau]] gingen in einer Nacht um 2 Uhr von Hause, um morgens frühzeitig in [[geo:stolbergrhld|Stolberg]] ihre Traglast Waldbeeren zu verkaufen. Zwischen Gressenich und Mausbach in dem Tälchen ruhten sie sich am Wege etwas aus. Kaum saßen sie da, als ein [[wesen:reiterohnekopf|Reiter, der seinen Kopf unterm Arme trug]], auf schwarzem Rosse an ihnen vorbeisauste und am Weiherneste verschwand. Erschreckt nahmen sie ihre Körbe auf den Kopf und eilten aus der unheimlichen Gegend fort. //Quelle: [[autor:HeinrichHoffmann|Heinrich Hoffmann]] [[buch:juelichervolkskundeinde|Zur Volkskunde des Jülicher Landes, Sagen aus dem Indegebiet]], 1914, Nr. 264// ---- {{tag>sagen heinrichhoffmann juelichervolkskundeinde eifel gressenich reiterohnekopf großhau irrlicht feuermann stolbergrhld waldbeeren v2}}