[[sagen:juelichervolkskundeinde244|<<< zurück]] | **[[buch:juelichervolkskundeinde|Zur Volkskunde des Jülicher Landes, Sagen aus dem Indegebiet]]** | [[sagen:juelichervolkskundeinde246|weiter >>>]] ====== Die Franzosen in Gressenich ====== Mündlich Als [[vip:Napoleon]] zurückgeschlagen wurde, bezogen die [[volk:Franzosen]] für den ganzen Winter in [[geo:Gressenich]] die Winterquartiere. Die Kaiserlichen lagen an der anderen Seite des Omerbaches auf [[geo:Heistern]] und [[geo:Langerwehe]] zu. Eines Tages wurden die Franzosen so plötzlich alarmiert, daß der Heerführer durch den Ort eilte, um seine Leute zusammen zu bringen. Eile tat auch Not; denn ein Mann von hier beobachtete, wie dem Kommandanten der Steigbügel mit dem Riemen abgeschossen wurde. Die Franzosen, die in dem zwischen Gressenich und [[geo:Mausbach]] stattfindenden Gefechte fielen, fanden an der Stelle ihr Grab, das jetzt noch durch ein Kreuz bezeichnet wird. //Quelle: [[autor:HeinrichHoffmann|Heinrich Hoffmann]] [[buch:juelichervolkskundeinde|Zur Volkskunde des Jülicher Landes, Sagen aus dem Indegebiet]], 1914, Nr. 245// ---- {{tag>sagen heinrichhoffmann juelichervolkskundeinde eifel gressenich franzosen napoleon napoleonischekriege heistern grab v2}}