[[sagen:juelichervolkskundeinde243|<<< zurück]] | **[[buch:juelichervolkskundeinde|Zur Volkskunde des Jülicher Landes, Sagen aus dem Indegebiet]]** | [[sagen:juelichervolkskundeinde245|weiter >>>]] ====== Der Schlangenbaum ====== Mündlich von Herrn Reuschenberg und anderen Bei dem Rittergute Köttenich stand unfern des Dorfes [[geo:Gressenich]] in einer Erdvertiefung eine gewaltige Rotbuche, deren Stamm kaum drei Mann umfassen konnten. Nach den schlangenartig gewundenen Ästen soll sie „Schlangeboom“ geheißen haben. Sein Blätterdach glich in der Ferne einer Kuppel; es war ein gar eigenartig merkwürdiger Baum, eine Zierde des ganzen Feldes. Der Baum hatte noch eine andere Bedeutung: Unter seinem Schatten soll ein General im goldenen Sarge ruhen. Der General fiel in einer Schlacht bei Gressenich und fand an der Stelle seine Ruhestätte. //Quelle: [[autor:HeinrichHoffmann|Heinrich Hoffmann]] [[buch:juelichervolkskundeinde|Zur Volkskunde des Jülicher Landes, Sagen aus dem Indegebiet]], 1914, Nr. 244// ---- {{tag>sagen heinrichhoffmann juelichervolkskundeinde eifel gressenich buche grab general v2}}