[[sagen:juelichervolkskundeinde077|<<< zurück]] | **[[buch:juelichervolkskundeinde|Zur Volkskunde des Jülicher Landes, Sagen aus dem Indegebiet]]** | [[sagen:juelichervolkskundeinde079|weiter >>>]] ====== Geuenich und die Stadt Gression ====== Von Herrn Wilhelm Harff Zwischen [[geo:altdorf-inden|Altdorf]] und [[geo:Inden]] im Kreise Jülich stand noch bis in das neunzehnte Jahrhundert hinein auf einsamer Höhe die uralte Kirche zu [[geo:Geuenich]], die dem [[vip:remigiusvonreims|hl. Remigius]] geweiht war. Heute sieht man keine Spur mehr von ihr. Sie diente in früherer Zeit als gemeinsame Pfarrkirche der drei umliegenden Ortschaften Altdorf, Inden und [[geo:Pattern]], die heute eigene Pfarreien bilden. Die im 19. Jahrhundert wegen Baufälligkeit abgebrochene Kirche zu Geuenich soll der letzte Rest des dort gelegenen, aber mit der Zeit untergegangenen großen Dorfes Geuenich gewesen sein. Andere aber sagen, dort habe die sagenhafte Stadt [[geo:Gression]] gestanden, die einen meilenweiten Umfang gehabt und von der der türkische Feldherr, der gegen Gression zog, gesagt haben soll: "Komme ich dann über den [[region:Rhein]], so ist gleich die Stadt Gression mein." //Quelle: [[autor:HeinrichHoffmann|Heinrich Hoffmann]] [[buch:juelichervolkskundeinde|Zur Volkskunde des Jülicher Landes, Sagen aus dem Indegebiet]], 1914, 264 Seiten, Nr. 78// ---- {{tag>sagen heinrichhoffmann juelichervolkskundeinde gression geuenich pattern wüstung remigiusvonreims versunken ort v2}}