[[sagen:grimmds1-326|<<< zurück ]] | **[[capitel:grimmds1|Deutsche Sagen - Band 1]]** | [[sagen:grimmds1-328| weiter >>>]] ====== Es rauscht im Hühnengrab ====== Micrälius Pomm. Gesch. B. II. c. 52 Bei Cößlin in [[region:pommern|Pommern]] zeigt man einen Hühnenberg, und man hat da ein großes Horn, ein großes Schwert und ungeheure Knochen ausgegraben. Auch in [[region:vorpammern|Vorpommern]] sollen vor Zeiten [[wesen:riese|Riesen]] gewesen seyn. In der Gegend von [[geo:greifswald|Greifswalde]] ließ man 1594 solche Hühnengräber „kleuben und abschlichten,“ da fanden die Steinmetzen Leiber elf und wohl sechszehn Schuh lang, und Krüge daneben. Wie sie aber an einen andern Graben, dem vorigen gleich, kamen und ihn auch versuchen wollten, soll sich ihrem Vorgeben nach ein Getümmel, als wenn etwas mit Schlüsseln um sie herrauschte und tanzte, haben vernehmen lassen. Da standen sie ab vom Stören des Grabs. //Quellen: // * //[[autor:grimm|Brüder Grimm]], [[buch:grimmds|Deutsche Sagen]], Band 1, S. 424, 1816// ---- {{tag>sagen grimm deutschesagen1 vorpommern kösslin greifswald pommern 1594 krug grab riese horn schwert v2}}