[[sagen:grimmds1-251|<<< zurück ]] | **[[capitel:grimmds1|Deutsche Sagen - Band 1]]** | [[sagen:grimmds1-253| weiter >>>]] ====== Der Hexen-Tanz ====== Nic. Remigii daemonolatria p. 109 Eine Frau von [[geo:Hembach]] hatte ihren kaum sechszehnjährigen Sohn Johannes mit zu der Hexen-Versammlung geführt und weil er hatte pfeifen lernen, verlangte sie, er sollte ihnen zu ihrem Tanze pfeifen, und damit man es besser hören könnte, auf den nächsten Baum steigen. Der Knabe gehorchte und stieg auf den Baum, indem er nun daher pfiffe und ihrem Tanz mit Fleiß zusahe, vielleicht weil ihm alles so wunderseltsam däuchte, denn da geht es auf närrische Weise zu, sprach er: „behüt, lieber Gott, woher kommt so viel närrisches und unsinniges Gesinde!“ Kaum aber hatte er diese Worte ausgeredet, so fiel er vom Baum herab, verrenkte sich eine Schulter und rief, sie sollten ihm zu Hilfe kommen, aber da war niemand, ohn’ er allein. //Quellen: // * //[[autor:grimm|Brüder Grimm]], [[buch:grimmds|Deutsche Sagen]], Band 1, S. 339-340, 1816// ---- {{tag>sagen grimm deutschesagen1 hexentanzplatz hexe hembach tanz pfeiffen v2}}