[[sagen:grimmds1-180|<<< zurück ]] | **[[capitel:grimmds1|Deutsche Sagen - Band 1]]** | [[sagen:grimmds1-182| weiter >>>]] ====== Der heilige Winfried ====== Als der [[vip:bonifatius|heil. Winfried, genannt Bonifacius]], die [[land:Hessen]] bekehren wollte, kam er auf einen Berg, wo ein heidnisches Gotteshaus stand, das ließ er umreißen und die erste christliche Kirche bauen. Seitdem heißt der Berg Christenberg, (vier Stunden von [[geo:Marburg]]) und zweihundert Schritte von der Kirche weisen die Leute noch heutigestags einen Fußtritt im Stein, der von Bonifacius herrührt, als er vor heiligem Eifer auf den Boden stampfte. Wie er nach [[land:Thüringen]] kam, ließ er zu [[geo:grossvargula|Großvargula]] eine Kirche bauen, die er selbst einweihen sollte. Da steckte er seinen dürren Stab in die Erde, trat in die Kirche und las die Messe; nach vollbrachtem Gottesdienst hatte der Stab gegrünt und Sprossen getrieben. //Quellen: // * //[[autor:grimm|Brüder Grimm]], [[buch:grimmds|Deutsche Sagen]], Band 1, S. 261 - 262, 1816// ---- {{tag>sagen grimm deutschesagen1 bonifatius heiden tempel kirche marburg grossvargula wunder gottesdienst abdruck v2}}