[[sagen:graessesachsen877|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen2|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 2]]** | [[sagen:graessesachsen879| weiter >>>]] ====== Der einsame Stein bei Kamenz ====== Nach Gräve S. 195. Geht man aus dem Pulsnitzer Tore zu [[geo:kamenz|Kamenz]] nach dem Dorfe [[geo:Lückersdorf]], so findet man unfern der sogenannten roten Mühle einen halb in der Erde versunkenen [[ding:suehnekreuz|Stein]] von Kreuzform, der einsame Stein genannt, an dem man ehedem die Jahreszahl 1390 wahrgenommen haben will. Derselbe soll angeblich daran erinnern, daß an dieser Stelle in jenem Jahre ein Bauer, der ein heimlicher Heide gewesen, plötzlich bei völlig heiterem Himmel vom Blitz erschlagen und daselbst auch begraben worden ist. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. S. 288, Zweite verbesserte und vermehrte Auflage, 1874, Verlag Schönfeld, Dresden; Gräße, Bd. II, Nr.878;// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 v2a}}