[[sagen:graessesachsen744|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen2|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 2]]** | [[sagen:graessesachsen746| weiter >>>]] ====== Von der Wallfahrt zum Marienbilde in Eilewitz ====== Annalen d. St. Bautzen a. a. O. u. d. J. 1523. Um das Jahr 1523 ist das Dörflein [[geo:eulowitz|Eilewitz]] ganz und gar ausgestorben bis auf einen gewissen Paul Krahle und seine Schwester, welche sich in solcher Noth zu einem hölzernen [[ding:marienbild|Marienbilde]], so nicht weit vom Dorfe gestanden, begeben und täglich zu demselben gebetet haben, und weil ihnen ihr Leben gefristet worden, so haben sie nicht anders vermeint, denn die Mutter Jesu, welche sie in diesem Bilde verehrt, hätte ihnen geholfen. Nachher hat sich Paul Krahle mit seiner Schwester nach [[geo:großpostwitz|Postewitz]] unter des Raths zu [[geo:bautzen|Budissin]] Gebiet begeben, ist daselbst auch Kirchvater geworden und hat mit Unterstützung des Budissiner Rathsherrn P. Röhrscheid es dahin gebracht, daß an der Stelle, wo das Muttergottesbild stand, ein Kirchlein zur heiligen Jungfrau genannt erbaut ward, wohin ehemals gar häufig gewallfahrt worden ist. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 130// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 oberlausitz eulowitz 1523 marienbild wüstung ratsherr pilger v2}}