[[sagen:graessesachsen652|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen2|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 2]]** | [[sagen:graessesachsen654| weiter >>>]] ====== Der Todtenweinbach ====== S. Jahn, Chronik v. Oelsnitz S. 373. Ein Bach, der zum obern Bezirke der Voigtländischen Perlenfischerei gehört, ist der Freiberger, auch der Todtenweinbach genannt. Er heißt so nach dem Dorfe [[geo:freibergadorf|Freiberg]], das seitwärts von [[geo:adorfvogtland|Adorf]] nach Roßbach gelegen ist, theils nach einer Sage, welche erzählt, daß damals, als [[vip:ferdinandi|König Ferdinand]] im [[zeit:schmalkaldischerkrieg|Schmalkaldischen Kriege]] über Adorf herein in die Länder des geächteten [[vip:johannfriedrichi|Churfürsten Johann Friedrich]] einfiel, an diesem Bache ein mörderisches Gefecht vorfiel, in welchem das Blut stromweise geflossen sein soll. Zum Andenken an dieses schreckliche Ereigniß heißt daher heute noch dieser Bach der Todtenweinbach. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 53// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 vogtland freibergadorf johannfriedrichi ferdinandi schmalkaldischerkrieg schlacht v2}}