[[sagen:graessesachsen629|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen2|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 2]]** | [[sagen:graessesachsen631| weiter >>>]] ====== Das Geldgewölbe ====== Nach mündlicher Ueberlieferung von Julius Schanz. ((Der rühmlichst bekannte Schriftsteller und Dichter Herr Professor J. Schanz, früher in Dresden mit literarischen Arbeiten beschäftigt, hat mir mit der größten Bereitwilligkeit und Uneigennützigkeit sowohl diese als eine Anzahl anderer voigtländischer Sagen mitgetheilt, wofür ich ihm hiermit öffentlich danke. Der Verfasser.)) In der Nähe von [[geo:Treuen]] im [[region:vogtland|Voigtlande]] steht auf einem ziemlich steilen Felsen ein Schloß, das schon ziemlich alt ist. Hier sollen die [[volk:Hussiten]] vorübergezogen sein und eine ungeheuere Masse von Geld, erbeuteten Schmucksachen und Metallen in einem verborgenen Gewölbe des Felsens vergraben haben. Wolle aber Jemand den Schatz heben, und er fände zufällig den Eingang zum Gewölbe, und trete nun in dasselbe mit einem brennenden Lichte ein, so würde ein eiserner Wächter das Licht auslöschen. Die einzige Rettung wäre eilige Flucht, denn sonst müßte der Abenteuerer in dem dunkeln Raume elend verschmachten. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 37// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 vogtland treuen felsen hussiten gels schatz wächter flucht v2}}