[[sagen:graessesachsen614|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen2|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 2]]** | [[sagen:graessesachsen616| weiter >>>]] ====== Dr. Faust’s Höllenzwang ====== Ziehnert Bd. III. S. 289. So nennt die Sage ein [[ding:zauberbuch|Buch]], in dem die Kunst gelehrt werde, Geister zu citiren, ja selbst den [[wesen:Teufel]] sich dienstbar zu machen, was der berüchtigte [[vip:doktorfaust|Dr. Faust]] auch mit Hülfe dieses Buches bewirkt haben soll. Es haben es auch schon viele Freunde der sogenannten schwarzen Kunst vergeblich gesucht, indem sie den Dornenstrauch nicht wissen, unter dem es hinter dem [[geo:chemnitz|Chemnitzer]] Schlosse am Wege nach dem Kühwald vergraben sein soll((Eine ähnliche Sage hörte ich aus der Gegend von [[geo:Pirna]]. Ein Maurer fand beim Einreißen eines Hauses unter dem Dache einen [[ding:Höllenzwang]], er steckte ihn ein und konnte das Buch dann nie wieder los werden, selbst in der Kirche hatte er ihn statt des Gesangbuchs in der Hand. Endlich sagte ihm ein Schäfer, er solle ihn über ein Haus werfen. Dies that er und nun erst ward er ihn los.)). //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 15// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 sächsischeschweiz pirna buch zauberbuch höllenzwang geist beschwörung maurer doktorfaust gesangbuch chemnitz zauberei v2}}