[[sagen:graessesachsen604|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen2|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 2]]** | [[sagen:graessesachsen606| weiter >>>]] ====== Der Teufel bietet einer Frau zu Zwickau Geld an ====== Schmidt Bd. II. S. 692. Im Jahre 1645 ist ein Soldat von der schwedischen Besatzung zu [[geo:Chemnitz]] nach [[geo:Zwickau]] gekommen, hat aber bald darauf seine Frau und Kinder wieder böslich verlassen und ist wieder zu den [[volk:Schweden]] gelaufen. Als nun dessen Weib in höchster Armuth lebte und sich sehr bekümmerte, wie sie sich und ihre Kinder ernähren solle, ist der [[wesen:Teufel]] etliche Male zu ihr gekommen, hat ihr ein Säcklein mit Geld vorgehalten und gesagt, wenn sie sich ihm ergeben wolle, werde er ihr dieses geben, und so sie es verzehrt, noch mehr bringen. Die Frau hat sich aber des allezeit durch’s Gebet erwehrt und es endlich so weit gebracht, daß er sie zuletzt ganz im Frieden gelassen. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 5// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 1645 zwickau soldat 30jährigerkrieg schweden gebet armut teufel geld v2}}