[[sagen:graessesachsen599|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen2|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 2]]** | [[sagen:graessesachsen601| weiter >>>]] ====== Die Wahrzeichen der Stadt Zwickau ====== Schmidt a. a. O. Bd. I. S. 37. 79. Als Wahrzeichen der Stadt [[geo:Zwickau]] galt vordem für die reisenden Handwerker eine große Brille, die am obersten Giebel des Kaufhauses in Stein gehauen zu sehen war. Ein zweites Zeichen war der in der Marienkirche (zweimal inwendig und einmal auswendig) angebrachte Kopf mit drei Gesichtern, von dem Einige annehmen, er stamme noch aus der Heidenzeit, während Andere darunter das Geheimniß der Dreieinigkeit verstanden wissen wollen. Sonst hatte man ein Sprichwort von der Stadt, welches hieß, daß die Zwickauer im [[region:landmeissen|Meißnerlande]] sterben und im [[region:vogtland|Voigtlande]] begraben werden, und noch heute sagt man hier von Einem, der begraben wird: „er wird in’s Voigtland getragen.“ Dies kommt daher, daß ein Theil des Weichbildes der Stadt und darunter der Kirchhof der Stadt vordem zum Voigtlande gehört haben soll. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 2// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen2 erzgebirge landmeissen zwickau vogtland wahrzeichen brille sprichwort triglaw v2}}