[[sagen:graessesachsen585|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]]** | [[sagen:graessesachsen587| weiter >>>]] ====== Der Ursprung der Namen Schellenberg, Lichtenwalde und Neuensorge ====== S. Harnisch, Die Schlösser Augustusburg und Lichtenwalde u. Schellenberg. 1863. S. 7 Auf dem Schellenberg stand sonst ein schon 790 von [[vip:karldergrosse|Karl d. Gr.]] erbautes Schloß, welches aber einem Raubritter gehörte und mit den Schlössern [[burg:schlossLichtenwalde|Lichtenwalde]] und Neuesorge unterirdisch in Verbindung stand. Die Bewohner setzten einander in Kenntniß, wenn auf der Landstraße Reisende zu erblicken waren. Einst überfiel der Ritter von [[geo:Schellenberg]] am Sylvesterabend des Jahres 1213 von [[geo:Freiberg]] nach [[geo:Ebersdorf]] pilgernde Wahlfahrer; allein er unterlag den sie vertheidigenden Klosterknechten, der größte Theil seiner Leute ward erschlagen, der andere in die Flöhe getrieben. Die Stelle, wo dies geschah, heißt noch der Höllengrund. Auf jene Raubritter bezüglich ist der Name „Schellenberg“ d. h. es schallt im Berg, ebenso Lichtenwalde = es ist Licht im Walde, und Neuesorge = es ist neue Sorge. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 526// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 erzgebirge 790 1213 raubritter pilger schellenberg schlosslichtenwalde neuesorge name ursprung vonlichtenwalde v2}}