[[sagen:graessesachsen564|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]]** | [[sagen:graessesachsen566| weiter >>>]] ====== Der gespenstige Mönch bei Grünhain ====== Lehmann S. 75. 50 Jahre nach der Zerstörung des Klosters [[geo:Grünhain]] am Elterleiner Wege, da wo des Abtes Hammerwerk gestanden, wie die Schlackenhaufen ausweisen, hat sich sonst ein Gespenst in [[wesen:spukmönch|Mönchsgestalt]] sehen lassen, welches die Vorbeigehenden, besonders die Trunkenen und Jauchzenden übel bezahlt und einst einen Bergmann von [[geo:Elterlein]], der das Gespenst in der Völlerei herausgefordert, mit den Beinen den Berg hinuntergeschleppt, in den Bach geworfen und am Kopfe so verwundet, daß er viele Tage nicht arbeiten konnte. Einen Richter, der trunken in der Nacht von Grünhain heimgeritten, hat’s mit dem Pferde gestürzt, daß er einen Arm gebrochen, das Pferd samt dem Boten verjagt und ist der Richter mit großer Lebensgefahr heimgekommen. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 504// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 lehmann erzgebirge grünhain bergmann elterlein gespenst spukmönch völlerei richter betrunken sturz strafe v2}}