[[sagen:graessesachsen475|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]]** | [[sagen:graessesachsen477|weiter >>>]] ====== Der gespenstige Zwerg auf der Eisenburg bei Schneeberg ====== Mündlich. In der Nähe des Dorfes [[geo:Wildbach]] bei [[geo:Schneeberg]] liegt auf einem Vorgebirge des Muldenthales das Raubschloß, die [[burg:isenburg|Eisenburg]], ursprünglich eine Art Vorfestung von Schloß Stein, mit welchem sie durch einen unterirdischen unter der [[region:Mulde]] hinführenden Gang verbunden gewesen sein soll. Hier hauste im [[zeit:14jhd|14. Jahrhundert]] ein Raubritter, [[vip:kunzvonkaufungen|Konrad von Kauffungen]], der solche Schandthaten verübte, daß ihm der [[wesen:Teufel]] den Hals brach und sein Geist verdammt ist, bis auf den heutigen Tag die Umgegend in Zwergsgestalt zu schrecken. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 412// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 erzgebirge wildbach isenburg mulde geheimgang raubritter teufel fluch kunzvonkaufungen v2}}