[[sagen:graessesachsen373|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]]** | [[sagen:graessesachsen375|weiter >>>]] ====== Das wunderbare Bild zu Rochlitz ====== Heine a. a. O. S. 60 sq. In der sogenannten Wochenstube auf dem Saale unter dem breiten Thurme des Rochlitzer Schlosses nach dem Wasser zu stand sonst ein Bild auf Holz geleimt, auf welchem zwei Verliebte, allem Anschein nach vornehme Personen, die mit einander Ringe wechseln, zu sehen waren. Es soll dieses eine Gräfin von [[geo:Rochlitz]] sein, die mit einem Abte aus dem Kloster Zschillen einen Liebeshandel unterhielt, hernach aber denselben in die [[region:Mulde]] stürzen ließ, damit ihre Liebe nicht bekannt werden sollte. Von diesem Bilde wird erzählt, es dürfe nicht von der Stelle verrückt werden, wenn es nicht im Schlosse umgehen oder spuken solle. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 313// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 rochlitz bild mulde ertränken liebe abt v2}}