[[sagen:graessesachsen293|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]]** | [[sagen:graessesachsen295| weiter >>>]] ====== Die Entstehung von Halsbrücke bei Freiberg ====== In der Nähe der Dörfer Rothenfurth und [[geo:Halsbrücke]] bei [[geo:Freiberg]] führt eine Brücke über die [[region:Mulde]], welche man die Halsbrücke nennt. Die Sage erzählt, sie habe daher ihren Namen erhalten, daß der Bote, welcher [[vip:kunzvonkaufungen|Kunz’ens von Kauffungen]] Begnadigung vom [[vip:friedrichiisachsen|Churfürsten]] überbringen sollte, hier, weil die Brücke von den Fluthen der sehr angeschwollenen Mulde weggerissen worden war, aufgehalten ward, also nicht zu rechter Zeit eintreffen konnte und so Kunz seinen Hals hergeben mußte. Dagegen spricht jedoch der Umstand, daß das Vorwerk Hals, von dem das Dorf den Namen hat, früher da war, als jenes Ereigniß fällt, und ein Bote, der von [[geo:Altenburg]] kam, schwerlich diesen Weg genommen haben würde. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Schönfeld, Dresden 1874, Seite 226// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 kunzvonkaufungen brücke halsbrücke mulde friedrichiisachsen saechsischerprinzenraub v2}}