[[sagen:graessesachsen262|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]]** | [[sagen:graessesachsen264| weiter >>>]] ====== Das Panier des Ritters St. Georg zu Tharand ====== Ursinus bei Mencken. Script. Hist. Sax. T. III. p. 1272. Als der [[vip:ludwigiiithueringen|Landgraf Ludwig von Thüringen]] mit [[vip:friedrichbarbarossa|Kaiser Friedrich]] nach Palästina zog, schickte ihm Gott vom Himmel herab das Panier des Ritters St. Georg seiner Mildthätigkeit und guter Werke halben, und unter diesem stritt er gegen die Ungläubigen und siegte. Dann ward das Panier gen [[burg:Wartburg]] gebracht, darnach aber gen [[region:landmeissen|Meißen]] auf ein Schloß, welches der Tharant heißt. Da kam Feuer in dem Schlosse aus (1190) und viele Leute sahen das Panier des Ritters im Feuer zum Fenster hinausfliegen, aber Niemand hat erfahren, wo es seitdem geblieben ist. Dieses Wunders wegen ward hernach die St. Georgenkirche zu [[geo:Eisenach]] gebaut. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 226// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 wartburg eisenach landmeissen tharandt 1190 ludwigiiithueringen friedrichbarbarossa banner feuer wunder v2}}