[[sagen:graessesachsen188|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]]** | [[sagen:graessesachsen190| weiter >>>]] ====== Das Kreuz auf dem Bärenstein ====== Süsse, a. a. O. S. 219. Poetisch bearb. v. K. H. Nicolai. Drei Sagen a. d. sächs. Schweiz. Pirna 1852. 12. S. 23. sq. In der Nähe des Dorfes [[geo:Thürmsdorf]] bei [[geo:Königstein]] befindet sich der sogen. Bären- oder Bernstein, von dessen Gipfel man eine herrliche Aussicht auf das benachbarte böhmische Gebirge genießt. Auf diesem soll sich im Jahre 1639 eine von schwedischen Soldaten des General Banner verfolgte Jungfrau (nach Einigen war sie aus Pirna) geflüchtet und aus Furcht vor ihren Verfolgern von der Höhe herabgestürzt haben, worauf man unten am Felsen, wo man das Mädchen todt aufgefunden hat, dieses Exempel also bewahrter Keuschheit mit einem in den Felsen gehauenen Kreuze bezeichnet hat. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 sächsischeschweiz 1639 30jährigerkrieg schweden jungfrau thürmsdorf bärensteine angst sturz felsen kreuz v2}}