[[sagen:graessesachsen076|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]]** | [[sagen:graessesachsen078| weiter >>>]] ====== Ursprung der Stadt Großenhayn ====== Chladenius, Materialien zur Großenhayner Stadtchronik, Pirna o. J. (1788) 4. I. S. 8. cf. S. 4. sq. Im [[kirche:klosterzelle|Kloster Zelle]] soll ein alter Stein gefunden worden sein, der besagte, die Stadt sei schon vor Christi Geburt durch [[vip:drusus|Drusus Germanicus]] als Landesvestung gebaut worden. Er lautete also: Hayn und Grimm, die ältesten beyden Städte in [[region:Osterland]]\\ Lange vor Christi Geburt bekannt.\\ Wahrscheinlicher ist es aber, daß diese Stadt, welche im 14ten Jahrhundert die Stadt zum Hayne genannt ward, ihren Namen von dem großen Haine hat, der einst um die Stadt herumging und worin die heidnischen [[volk:sorben|Sorbenwenden]] ihren größten Götzen, den [[gott:schwantewit|Swantewiz]], von dem das nahe bei der Stadt gelegene Dorf [[geo:Wantewitz]] seinen Namen her haben soll, verehrten. Darum war auch in dem großen Riesensaale des im J. 1701 ausgebrannten Residenzschlosses in [[geo:Dresden]] die Stadt Hayn mit einem großen Walde umgeben abgemalt, in dem ein geharnischter Ritter hielt. Nach einer andern Sage käme aber der Name von den vielen Hagebuttensträuchen, so um die Stadt gestanden und deshalb ins Stadtwappen aufgenommen worden sind. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 78// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 osterland großenhein heiden götzenhain sorben schwantewit wantewitz drusus hagebutte klosterzelle v2}}