[[sagen:graessesachsen066|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]]** | [[sagen:graessesachsen068| weiter >>>]] ====== Woher das Sprichwort: Hier ist nicht gut Kirschen essen? ====== Hasche, Diplom. Gesch. v. Dresden, Bd. I. S. 329. Poetisch bearbeitet von Hofmann, S. 109. Zu Ende des 13. Jahrhunderts besaß [[burg:schlosshirschstein|Schloß Hirschstein]] Bischoff Witigo I. von Meißen, ein geborner Graf von Camenz. Der hat den Markgrafen von [[region:landmeissen|Meißen]], [[vip:friedrichtuta|Friedrich, Tutta oder Teute, d. h. der Stammelnde]], genannt, aus tödtlichem Hasse, weil dieser ihn in einer [[lex:Fehde]] besiegt, nachdem er ihn, angeblich um sich mit ihm zu versöhnen, auf Schloß Hirschstein zur Jagd geladen, mit vergifteten Kirschen, die jener aus Durst verlangt hatte, umbringen lassen. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 71// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 friedrichtuta schlosshirschstein neuhirschstein jagd mord kirsche 13jhd landmeissen fehde gift kirsche v2}}