[[sagen:graessesachsen032|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]]** | [[sagen:graessesachsen034| weiter >>>]] ====== Vom Bischoff Ido zu Meißen ====== Faust, Geschichtbüchlein. S. 9. Der fromme Bischoff Ido oder Eicho, ein geborener Graf zu Rochlitz, starb auf der Rückreise aus [[land:Polen]], wohin er zur Bekehrung der Heiden gezogen war, zu [[geo:Leipzig]] (1016). Er hatte seinen Tod vorausgesagt und verlangt, man solle ihn nicht zu [[geo:Meißen]] beerdigen, weil die Stadt noch ganz zerstört werden würde. Gleichwohl hat ihn [[vip:ekkehardiimeissen|Markgraf Eckhard]] dort begraben lassen in der Hoffnung, dadurch das Unglück abzuwenden. Doch ist sein Leichnam von seinem Vetter, Graf Hermann von Rochlitz nach wenigen Jahren gen [[geo:Colditz]] gebracht und dort in der St. Magnus-Kirche beigesetzt worden. Darauf ist 1020 die Pest nach Meißen gekommen und hat schrecklich gewüthet. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 48// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 meissen bischof ekkehardiimeissen prophezeiung sterben bekehrung colditz tod teufel pest 1016 1020 leiche begräbnis v2}}