[[sagen:graessesachsen008|<<< zurück]] | **[[capitel:graessesachsen1|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen - Band 1]]** | [[sagen:graessesachsen010| weiter >>>]] ====== Luther prophezeit einem sächsischen Prinzen den Tod ====== Einst soll [[vip:johannvonsachsen|Johann, Herzog zu Sachsen]], Sohn [[vip:georgderbaertige|Georgs des Bärtigen]], Luthern durch den Maler [[vip:lucas_cranach_der_aeltere|Lucas Cranach]] haben sagen lassen, wäre ihm, [[vip:martinluther|Luthern]], sein Herr Vater eisern gewesen, so wollte er ihm, wenn er zum Regieren komme, stählern sein, da hat ihm Luther statt der Antwort die Weissagung seines Todes zugesendet, indem er sagte, vor Herzog Hansens Drohworten sei ihm nicht leid, der Herr Herzog werde besser thun, wenn er sich nicht um ein Regiment, wozu er nicht gelangen würde, sondern um ein seliges Absterben bekümmerte. So ist es auch geschehen, denn er starb schon im Jahre 1537. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenschatzsachsen|Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen]], Band 1. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 9// ---- {{tag>sagen grässe sagenschatzsachsen1 martinluther lucasgranachderältere prophezeiung johannvonsachsen georgderbärtige 1537 sterben v2}}