[[sagen:graessepreussenii636|<<< vorherige Seite]] | **[[capitel:sagenbuchpreussenpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates - West- und Ostpreußen]]** | [[sagen:graessepreussenii638|nächste Seite >>>]] ====== Von drei gewissen Schüssen ====== S. Hennenberger S. 269. Auf dem Schlosse [[burg:ordensburgmarienburg|Marienburg]] hatte der [[vip:konradvonjungingen|Hochmeister Conrad von Jungingen]] ein schön gegossen [[ding:Marienbild]] von Kupfer, 12 Ellen lang, im Feuer vergoldet, in ein blindes Fenster vorn an die Kirche setzen lassen. Nach diesem schoß ein Reuße, nach erhaltenem Unterricht des polnischen Büchsenmeisters, weil er dadurch täglich drei gewisse Schüsse erlangen werde, wurde aber blind. Den verlachte des polnischen Königs Büchsenmeister, wollte selbst schießen, da zersprang ihm die Büchse, sie erschlug etliche Herren und den Tartarenhauptmann, der den [[vip:ulrichvonjungingen|Hochmeister]] zuvor in der [[zeit:schlachttannenberg|Schlacht auf dem Tannenberg]] erstochen hatte. Deshalb standen die [[volk:Tartaren]] auf, hieben den Büchsenmeister in Stücken und so wurden ihm die Schüsse, auf daß er sie andere gelehrt, wohl belohnt. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2]], Band 2, Glogau 1868/71// ---- {{tag>sagen graesse sagenbuchpreussen2 preussen marienburg ordensburgmarienburg marienbild tartaren schlachttannenberg hochmeister erstechen erschlagen lohn zauberei konradvonjungingen ulrichvonjungingen v2}}