[[sagen:graessepreussenii419|<<< vorherige Seite]] | **[[capitel:sagenbuchpreussenpommern|Sagenbuch des Preußischen Staates - Pommern]]** | [[sagen:graessepreussenii421|nächste Seite >>>]] ====== Hünenstein bei Morgenitz ====== Auf dem Neunzehnkirchthurmsberg bei [[geo:mellenthin|Morgenitz]] auf [[region:Usedom]], der davon seinen Namen haben soll, daß man ehemals von dort neunzehn Kirchthürme sah, liegt ein Stein, der zeigt die Eindrücke einer Hand, eines Fußes, einer Schlange und einer Hundstrappe; den soll ein Hüne, als er noch weich war, von [[geo:ückermünde|Uckermünde]] oder vom jenseitigen Ufer der Peene, das weiß man nicht genau, dorthin geworfen haben, und aus dieser Zeit sollen denn auch die Eindrücke darauf herrühren. – Einige sagen auch, ein Hüne hätte einen Streit mit den Räubern, die zu [[geo:Mellenthin]] gewohnt, gehabt, und hätte ihn dahin schleudern wollen, hätte aber seines Zieles verfehlt und da sei der Stein hierher gefallen. //Quelle: [[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates 1–2]], Band 2, Glogau 1868/71// ---- {{tag>sagen graesse sagenbuchpreussen2 pommern usedom peene mellenthin übermünde räuber stein abdruck hüne v2}}