[[sagen:graessepreussen507|<<< vorherige Seite]] | **[[capitel:sagenbuchpreussensachsen|Sagenbuch des Preußischen Staates - Provinz Sachsen und Thüringen]]** | [[sagen:graessepreussen509|nächste Seite >>>]] ====== Die Jungfernklippe ====== Nach Sommer S. 18. Als noch die alte Staufenburg in [[land:Thüringen]] stand, schaute die Tochter eines Burgherrn einst viele Jahre lang von einem Felsen am Wallgraben hinaus in die Weite, um zu sehen, ob ihr Geliebter nicht aus der Ferne wiederkehre. Und weil sie so lange dort stand, drückte sich ihr Fuß in den Stein, und die Vertiefung ist noch zu sehen. Noch jetzt erscheint das Fräulein bisweilen mit goldenen Pantoffeln und mit langem, gelbem Haar auf dem Felsen, welcher darum die Jungfernklippe genannt wird. //Quellen:// * //[[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 463;// ---- {{tag>sagen graesse sagenbuchpreussen1 zorge felsen burgfräulein klippe sehnsucht pantoffel name ursprung haar abdruck fuss v2}}