[[sagen:graessepreussen501|<<< vorherige Seite]] | **[[capitel:sagenbuchpreussensachsen|Sagenbuch des Preußischen Staates - Provinz Sachsen und Thüringen]]** | [[sagen:graessepreussen503|nächste Seite >>>]] ====== Der Sanct Georg zu Mansfeld ====== Nach Sommer, Sagen aus Sachsen und Thüringen S. 80. Niemann, Geschichte der Grafen von Mansfeld. Aschersleben 1846. S. 4. Poetisch behandelt von Giebelhausen a.a.O. Bd. II. S. 9. Ehe es [[familie:vonmansfeld|Grafen von Mansfeld]] gab, hauste ein Ritter Namens [[vip:Georg]] auf dem Mansfelder Schlosse. Einen Berg aber vor der Stadt (auf der Seite nach [[geo:Eisleben]] zu), der noch heute der Lindberg heißt, hatte sich ein [[wesen:Lindwurm]] zur Wohnstätte gewählt, und diesem mußten die Bewohner von Mansfeld jeden Tag ein Mädchen als Zoll geben, damit er sie leben ließ. In dem kleinen Städtchen war bald keine Jungfrau mehr zu finden, und nun forderte der Wurm die Tochter des Ritters. Da zog der Ritter selbst am folgenden Morgen gegen den [[wesen:drache|Drachen]], erlegte ihn und befreite die Stadt, und er hieß seitdem nicht mehr Georg, sondern Sanct Georg, und zum Andenken wurde sein Bild, wie er den Drachen tödtet, über der Kirchthüre zu [[geo:Mansfeld]] in Stein gehauen und ist dort noch zu sehen. //Quellen:// * //[[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 460-461;// ---- {{tag>sagen graesse sagenbuchpreussen1 mansfeld vonmansfeld lindwurm jungfrau opfer georg drache v2}}