[[sagen:graessepreussen488|<<< vorherige Seite]] | **[[capitel:sagenbuchpreussensachsen|Sagenbuch des Preußischen Staates - Provinz Sachsen und Thüringen]]** | [[sagen:graessepreussen489-01|nächste Seite >>>]] ====== Die Sagen vom Kiffhäuser ====== Nach Otmar S. 133 etc. und Gottschalk, Ritterburgen Bd. II. S. 259 etc. – Eigentlich gehört der Kiffhäuser nicht hierher, weil er in Schwarburg-Rudolstadt liegt, allein seiner Nachbarstädte Nordhausen, Sangerhausen und Erfurt wegen muß er hierher gezogen werden. Sechs Meilen von [[geo:Erfurt]], wo im Jahre 1170 und 1180 [[vip:friedrichbarbarossa|Kaiser Friedrich Barbarossa]] [[zeit:Weihnachten]] feierte und wo er 1181 einen Reichstag hielt, erhebt sich am südlichen Abhange des [[region:harz|Harzes]] in der sogenannten [[region:goldeneaue|güldenen Aue]] der [[region:kyffhäuser|Kiffhäuser-Berg]], der auf Artern, [[geo:Sangerhausen]], [[geo:Wallhausen]], [[geo:rossla|Roßla]] und Stollberg herabsieht und an seinem Fuße das Städtchen [[geo:Kelbra]] und die Dörfer [[geo:Tilleda]] und [[geo:Sittendorf]] hat. Seinen Namen trägt er von den Trümmern einer uralten kaiserlichen Pfalz- und Reichsburg und erregt in diesen zwei hohen Thurmmauern noch Bewunderung. Ohnstreitig bezeichnete sein Name Kyff-Haus ursprünglich: Streitburg, von dem veralteten Kiff maken, d.h. zanken, streiten, das sich noch in unserem Worte »keifen« erhalten hat. Von diesem Berge gehen nun verschiedene Sagen um. //Quellen:// * //[[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 434-435;// ---- {{tag>sagen graesse sagenbuchpreussen1 kyffhäuser friedrichbarbarossa weihnachten 1170 1180 1181 ruine streit v2}}