[[sagen:graessepreussen404|<<< vorherige Seite]] | **[[capitel:sagenbuchpreussensachsen|Sagenbuch des Preußischen Staates - Provinz Sachsen und Thüringen]]** | [[sagen:graessepreussen406|nächste Seite >>>]] ====== Das St. Marcusbrod zu Erfurt ====== Nach Berckenmeyer, Curioser neuverm. Antiquarius S. 665. Zu [[geo:Erfurt]] ist es Sitte, daß die Bäcker daselbst jährlich am St. Marcustage gar kleine Brödlein backen und verkaufen. Dies geschieht zum Andenken, daß Anno 1438 in [[land:Thüringen]] eine so große Hungersnoth und Theuerung gewesen, daß man damals solches Brod um 3 Pfennige kaufen müssen und es oft doch nicht bekommen konnte. Es starben in Folge davon in diesem Jahre viele Menschen Hungers; 1439 aber trat eine Seuche auf, wer diese bekam, der mußte drei Tage lang schlafen, wenn er aber aufwachte, rang er schon mit dem Tode. //Quellen:// * //[[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 347.// ---- {{tag>sagen graesse sagenbuchpreussen1 Erfurt brot pfennig 1438 teuerung seuche sterben hunger markustag v2}}