[[sagen:graessepreussen397|<<< vorherige Seite]] | **[[capitel:sagenbuchpreussensachsen|Sagenbuch des Preußischen Staates - Provinz Sachsen und Thüringen]]** | [[sagen:graessepreussen399|nächste Seite >>>]] ====== Hexen zu Erfurt ====== Nach Falkenstein S. 628. Am [[zeit:ostern|Osterabend]] des Jahres 1549 führte man zu [[geo:Erfurt]] ein junges Frauenzimmer und einen [[typ:student|Studenten]] ein, welchen Letztern erstere auf einem Bocke hatte zu sich holen lassen. Ein gleiches geschah mit einem Notarius, der auch in diesen Handel mit verwickelt war. Der Student kam los, die Magd aber und der Notarius wurden am Freitag nach [[zeit:kantate|Cantate]] an zwei Säulen gebunden und lebendig verbrannt. Desgleichen ward im nächsten Jahre 1550 am Freitag nach [[zeit:Quasimodogeniti]] Dorothea Zimmermann um der Zauberei willen verbrannt, weil sie bekannte, sie habe mit dem [[wesen:Teufel]] gebuhlt. //Quellen:// * //[[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 343.// ---- {{tag>sagen graesse sagenbuchpreussen1 Erfurt 1549 ostern studenten hexe verbrennen zauberei 1550 notar notarius Quasimodogeniti kantate säule v2}}