[[sagen:graessepreussen313|<<< vorherige Sage]] | **[[capitel:sagenbuchpreussensachsen|Sagenbuch des Preußischen Staates - Provinz Sachsen und Thüringen]]** | [[sagen:graessepreussen315|nächste Sage >>>]] ====== Das Hünenblut bei Egeln ====== Nach Ziehnert Bd. II. S. 262 etc. Nach der Sage hat einmal bei der Stadt [[geo:Egeln]] am Flusse Bude bei [[geo:Magdeburg]] (nach Andern wäre es bei dem Dorfe [[geo:Westeregeln]]) ein [[wesen:Riese]] oder Heune gewohnt, der ist oft zum Vergnügen über den damals nur aus einem kleinen Dorfe bestehenden Ort gesprungen, hat sich aber einmal bei dieser Gelegenheit an der Thurmspitze die große Zehe so geritzt, daß das Blut in einem tausendfüßigen Bogen bis in die dort befindliche Lache gespritzt ist, in der sich dann das nie versiegende Hünenblut sammelte, und dies ist der Grund, warum noch bis auf diese Stunde das Wasser dort so roth ist. //Quellen:// * //[[autor:graesse|Johann Georg Theodor Grässe]]: [[buch:sagenbuchpreussen|Sagenbuch des Preußischen Staates]], Band 1, Glogau 1868/71, S. 259-260;// ---- {{tag>sagen graesse sagenbuchpreussen1 egeln riese blut wasser turm v2}}